Die Bedrohungslage in Karachi bleibt für amerikanisches NGO-Personal KRITISCH. Der maßgebliche Sicherheitsparameter ist die aktive Anordnung des US-Außenministeriums, wonach nicht zwingend erforderliches Personal die Konsulate in Karachi und Lahore aufgrund massiver Sicherheitsrisiken verlassen muss. Die konsularischen Dienste bleiben ausgesetzt, was die Notfallunterstützung für amerikanische Staatsbürger drastisch einschränkt. NGO-Personal muss bei Einsätzen davon ausgehen, dass weder unmittelbare diplomatische Hilfe noch physische Evakuierungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Die regionale Bedrohungslage verschlechtert sich zusehends und wirkt sich unmittelbar auf die lokale Gefahrendynamik in Karachi aus. Der Nahostkonflikt hat sich ausgeweitet: Der Iran hat Vergeltungsschläge gegen Tel Aviv geführt, während die USA die Beschlagnahmung des wichtigsten iranischen Ölterminals auf der Insel Kharg erwägen. Pakistan versucht, in den Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. Diese Bemühungen stoßen jedoch auf wachsende Hindernisse, da der Konflikt Pakistan in einen größeren Krieg hineinzuziehen droht. Diese massive Eskalation befeuert weiterhin eine starke antiamerikanische Stimmung in Karachi, was sich in anhaltenden pro-palästinensischen Kundgebungen zeigt – darunter eine kürzlich durchgeführte stadtweite Fahrradrallye. Innerhalb Karachis stellen lokale Gewalt und gezielte Tötungen weiterhin eine ernsthafte Bedrohung dar. Der renommierte Anwalt Khawaja Shamsul Islam wurde kürzlich in der Stadt erschossen, ein weiterer Mann in einer Wohnung getötet. Die Sicherheitskräfte führen aktiv Operationen durch; so haben die Rangers kürzlich drei Verdächtige wegen Straßenkriminalität und illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Die jüngste Verhaftung eines hochrangig gesuchten Militanten in Gulshan-e-Iqbal unterstreicht die unmittelbare Nähe von Terrorbedrohungen zur Wohnzone (Home Zone) in Gulistan-e-Johar. Zudem drohen in den kommenden Tagen schwere Unwetter die ohnehin anfällige Infrastruktur der Stadt lahmzulegen. Das pakistanische Wetteramt (PMD) hat für den 2. bis 4. April Gewitter und Starkregen für Karachi vorhergesagt. Diese Wetterfront wird voraussichtlich zu schweren städtischen Überschwemmungen, flächendeckenden Stromausfällen bei K-Electric und einem Verkehrskollaps führen, was jegliche Notfallbewegungen zusätzlich erschwert. Aus logistischer Sicht hat die Schließung der Straße von Hormus massiven Schiffsverkehr nach Pakistan umgeleitet, wodurch Port Qasim Rekordmengen an Erdölfracht abfertigt. Dieser Anstieg führt zu einem deutlich erhöhten Schwerlastverkehr entlang des Shahrah-e-Faisal-Korridors. Angesichts der ausgesetzten US-Konsulatsdienste, der Präsenz von Militanten in der Nähe von Wohngebieten und der drohenden Unwetter muss das amerikanische NGO-Personal in Gulistan-e-Johar strikte Shelter-in-Place-Protokolle einhalten. Alle nicht zwingend notwendigen Bewegungen sind einzustellen, und es müssen Vorkehrungen für längere Versorgungsausfälle getroffen werden.
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