Die Bedrohungslage für ausländische NGOs in der Provinz Chatlon bleibt HOCH. Die unmittelbarste lokale Gefahr betrifft die Infrastruktur: Am 26. März wurde berichtet, dass eine vierköpfige Familie in Muminabad an einer Kohlenmonoxidvergiftung und Rauchgasinhalation starb, nachdem nachts ein elektrisches Heizgerät Feuer gefangen hatte. Dies unterstreicht die erheblichen Risiken im Zusammenhang mit winterlichen Heizmethoden und der unzuverlässigen Strominfrastruktur im Einsatzgebiet. Unterdessen setzt die Regierung ihr hartes Vorgehen gegen die aus dem Ausland finanzierte Zivilgesellschaft fort, was durch die bestätigte Schließung der Weiterbildungseinrichtungen der Aga-Khan-Universität deutlich wird. NGO-Mitarbeiter müssen sicherstellen, dass alle Registrierungsdokumente fehlerfrei sind, um spontanen behördlichen Überprüfungen standzuhalten. Auf regionaler Ebene verschlechtert sich die Sicherheitslage rapide. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist erheblich eskaliert. Der Iran bestätigte den Tod seines Geheimdienstministers und des Sekretärs des Nationalen Sicherheitsrates infolge von US-amerikanischen und israelischen Luftschlägen. Dieser Konflikt stellt eine direkte Bedrohung für die zivile Luftfahrt ab Duschanbe dar, dem primären Evakuierungsknotenpunkt für amerikanisches Personal. Darüber hinaus bleiben die Spannungen an der Grenze nach der Ermordung einer tadschikischen Ärztin im afghanischen Imam Sahib, etwa 40 Kilometer von Muminabad entfernt, auf einem hohen Niveau. Feldteams sollten ein unauffälliges Profil wahren, Reisen auf die Tageslichtstunden beschränken und die Funktionsfähigkeit von Rauch- und Kohlenmonoxidmeldern in allen Unterkünften überprüfen.
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