Am 31. März bleibt die Sicherheitslage in Tiflis äußerst volatil. Die Behörden haben den juristischen Druck auf die Opposition verschärft und Aleko Elisashvili wegen „Terrorismus“ angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, im Mai 2025 ein Gerichtsarchiv in Brand gesetzt zu haben. Dies folgt auf die Verurteilung von Elene Khoshtaria am 24. März, die weiterhin die täglichen Proteste auf der Rustaweli-Allee anheizt, welche nun bereits den 486. Tag andauern. Zusätzlich verhaftete die Polizei am 30. März in Tiflis 13 Anhänger von Neonazi-Gruppierungen, darunter sieben Minderjährige, wegen extremer Grausamkeit und Gewalttaten. Die wirtschaftliche Belastung wird drastisch zunehmen, nachdem die Regulierungskommission eine Erhöhung der Haushaltsstromtarife um 18 bis 34 % ab dem 1. April genehmigt hat. Auf diplomatischer Ebene führten US-Außenminister Marco Rubio und Premierminister Irakli Kobachidse am 30. März ein Telefonat, um die regionale Sicherheit und den Mittleren Korridor zu erörtern – ein Signal für anhaltendes Engagement auf höchster Ebene trotz bilateraler Spannungen. Unterdessen traten am 31. März die zuvor prognostizierten starken Winde mit Spitzenböen von 35,4 km/h auf, was weiterhin das Risiko lokaler Stromausfälle birgt. Das Zusammentreffen von extremer politischer Polarisierung, drohender wirtschaftlicher Belastung durch steigende Nebenkosten und der bevorstehenden Einführung der US-Visakaution am 2. April schafft ein stark eingeschränktes operatives Umfeld. Für die Schule im Bezirk Samgori muss die Schulleitung internationalen Schülern raten, sich unauffällig zu verhalten, das Parlamentsviertel aufgrund unvorhersehbarer Polizeieinsätze und potenzieller Neonazi-Gewalt strikt zu meiden und sich auf lokale Infrastrukturstörungen durch starke Winde vorzubereiten.
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